Geburtstagseinladung auf Bayerisch


Liabe Leid, ich möcht Ech fragen,
ob’s was vorhabts in den Tagen,
weil i dad mi narrisch gfrein,
moi wieder mit Euch zsamm zum sein.
Möcht singa, lacha, zünftig feiern,
wia’s so Brauch is bei uns Bayern.

Jubel, Trubel, Heiterkeit,
seid’s zur Feierei bereit,
a Bier, a Wurst, a Stückl Brot,
bei mir herrscht an rein nix a Not.
Drum lad i Euch recht herzlich ein,
zum essen, trinken, zünftig sein.

An Grund zum Feiern gibt’s bei mir,
mit Brotzeit und am feina Bier,
drum bitt i Euch recht freundlich drum,
schaugts hoid am Freitag amoi rum.

Ein jedes Jahr, zur gleichen Zeit,
do is bei mir wieder so weit,
a Jahr mehr aufm oidn Buckel,
do feier i mit meine Muckel,
dazu lad i Di herzlich ein,
zum gselligen Beisammensein.

Die Tag vergehn, die Jahre auch,
gottlob ham mir den guadn Brauch,
ned Trübsal blasn, sondern feiern,
den mir, mir san ja echte Bayern.
Drum frag i Di, host ned a Zeit,
für zünftig fesche Gselligkeit,
bei mir dahoam, glei nächste Woch,
wenn ja, dann sog des doch.
I dad mi gfrein, ganz ehrlich wahr,
dann feiern mir wia jedes Jahr.

Die Feste feiern, wie sie fallen,
mit Freud und Frohsinn, mit Euch allen,
das wünsch ich mir, drum frag ich heut:
Habt’s ned am nächsten Freitag Zeit?
I dad mi wirklich narrisch gfrein,
und Ihr werd’s es sicher ned bereun,
drum lad i Euch zur Brotzeit ein,
zu mir dahoam, des wird gwiss fein.
A Bier, an Radi und a Wurst,
a Schnappserl dann für ’n kloana Durst,
a Musi und viel Zünftigkeit,
de stehen jedenfalls bereit.

Weißblau san des Himmels Farben,
weißblau is auch unser Herz,
darum mögen wir nicht darben,
lieben Gmütlichkeit und Scherz.
Mir feiern gern, so oft es geht,
ob Föhn oder der Ostwind weht.
So lad ich Dich recht herzlich ein,
am Samstag mit dabei zu sein,
wenn ich mein Geburtstag feier,
ganz zünftig, denn ich bin a Bayer.