Geburt Verse und Reime


Lang genug warst Du nun kugelrund,
hattest Hunger wie ein junger Hund.
Konntest Dich oft selbst nicht leiden,
fingst an mit Deinem Partner zu streiten.
Auch wir blieben von Deiner Laune nicht verschont,
haben wir Dir beigewohnt.
Doch nun steht die Geburt bevor,
Deine gepackte Tasche schon im Flur.
Guter Laune bist Du nun,
gegen jede Stichelei immun.
Wenn ich Dich das nächste Mal werde sehen,
zwei kleine Füße noch mit Dir gehen.

Ihr habt euch gefreut,
den Schritt nie bereut.
Das Wunschkind wird kommen,
aus Deinem Bauch wird es genommen.
Fortan die Zweisamkeit ist vorbei,
an eurem Tisch sitzen ab dann immer drei.
Auch auf der Straße, ihr werdet sehen,
bald zwei Kleine Füße mit euch gehen.
Neugierig die Welt entdecken,
eure Instinkte alle wecken.
Vorsicht, Glück und Übermut,
tut das eurer Seele gut?
Eure Familie nun wird groß,
was soll ich dazu sagen bloß?
Außer euch wünschen alles Gute
und eine schnelle Geburt der kleinen Schnute.

Wird es ein Mädchen oder ein Junge,
die Frage brennt mir auf der Zunge.
Doch wollt ihr mir keine Antwort geben,
lasst mich in Ungewissheit leben.
Überraschen wollt ihr mich,
was soll ich sagen, warum nicht?
Doch weiß ich nicht was soll ich schenken,
ohne dabei ans Geschlecht zu denken.
Soll ich kaufen rosa Schuhe,
oder eine blaue Truhe?
Am besten bringe ich euch beides,
denn eines von beiden wird es, das weiß ich.

Der große Tag sich langsam naht,
an dem sich euer Baby zeigen mag.
Lang genug hast Du es getragen,
jetzt wird es den Schritt in die Freiheit wagen.
Schlaft euch aus und nutzt die Zeit,
bald des Nachts ein Baby schreit
und euch um die Ruhe bringt,
auch wenn ihr ein Schlaflied singt.
Die Ruhe stellt sich später an,
wenn euer Kind an Jahren ist zwei,
langsam nachts durchschlafen mag
und euch anlächelt jeden Tag.

Wird er kappen die Nabelschnur,
oder sind es Sprüche nur,
vom Herrn Papa wie er da steht,
nervös immer im Kreise geht
und sich nicht traut in den Kreissaal rein,
bis er heut euer Baby schreien.